Dafür setzt sich UN Women ein – auch dank Spenden aus der Schweiz
- Frauenhäuser: UN Women betreibt Frauenhäuser in Addis Abeba sowie im Osten und im Süden des Landes für insgesamt 100 gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder. 2012 wurde drei weitere Frauenhäuser eröffnet.
- Wirtschaftliche Ermächtigung: Dank Bildung und Zugang zu Mikrofinanzierung erarbeiten gewaltbetroffene Frauen ein eigenes Einkommen und können so aus der Situation von Gewalt ausbrechen.
- Frauenwachen: UN Women gründet Frauenwachen in den Gemeinden, wo gewaltbetroffene Frauen Unterstützung erhalten.
- Anlaufstellen: Auf Polizeistationen bestehen spezielle Frauen- und Kind-Schutzeinheiten und Polizisten werden ausgebildet für Intervention bei Gewalt.
- Schulungen: Polizeikräfte, traditionelle und religiöse Führungspersonen, Frauenorganisationen und Mitglieder der Frauenwachen – Personen, an die sich gewaltbetroffene Frauen zuerst wenden – werden ausgebildet in Prävention, Intervention und rechtlicher Beratung bei Gewalt.
- Veranstaltungen: UN Women macht in öffentlichkeitswirksamen Events auf Gewalt an Frauen aufmerksam.
- Besonders verletzliche Frauen: Ein Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von HIV-positiven Frauen, Sexarbeiterinnen und Frauen mit Behinderungen, die besonders von Gewalt betroffen sind.
- Arbeitsmigrantinnen: UN Women informiert und bildet Frauen vor der Migration aus sowie betreut gewaltbetroffene Arbeitsmigrantinnen nach der Rückkehr.
- Vernetzung: Alle Partner, die sich gegen Gewalt an Frauen einsetzen und die Regierung pflegen einen regen Austausch und bauen ein Netzwerk gegen Gewalt an Frauen auf.
- Humanitäre Hilfe: Während der grossen Dürre und Hungerkatastrophe legte UN Women den Fokus auf die Situation von Frauen und Mädchen – beispielsweise bei den Flüchtlingslagern.
- Gesetzesänderungen: Gesetzliches Verbot von geschlechtsspezifischer Gewalt und traditionellen Praktiken wie Genitalverstümmelung.
